Projekte 2020

Befragung der Zielgruppe

  • Welche Erfahrungen hast du bisher mit Rassismus erlebt?
  • Was bedeutet Extremismus für dich?
  • Was interessiert dich an diesen Themen?
  • Welche Ängste und Sorgen hast du dabei?
  • Welche weiteren Fragen hast du zu diesen Themen?

 

Extremistische Symbole

Was gibt es für extremistische Zeichen in Kassel?

Das OWOC Team gemeinsam mit den Teilnehmern suchen stadtweit nach extremistischen Zeichen und Symbolen.
Im Anschluss wird das Thema in der Gruppe ergebnisorientiert behandelt.

Die Anschläge von Hanau

Auseinnadersetzung mit den extremistischen Anschlägen von Hanau vom 19. Februar 2020.

Film-Dokumentation "The 15:17 to Paris" angeschaut.

Teilnehmer-Zitat: "Bei Freestyle toleriert jeder den anderen! Egal woher du kommst, egal welche Sprache du sprichst, egal welche Hautfarbe du hast, egal welchen Namen du trägst, egal welcher Religion du nachgehst: wir haben immer Respekt voreinander"

  

Besuch des Klosters Breitenau

Das OWOC Team organiserte auf Wunsch der jugendlichen Teilnehmern:innen eine Fahrt und Führung im Kloster Breitenau.

Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus 

Aus der Gruppe kam der Vorschlag, sich mehr mit der Geschichte Deutschlands und explizit mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinanderzusetzen. Dies sei pandemiebedingt digital möglich, da in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken sowie bei YouTube interessante Dokumentationsreihen zu finden seien. Nach jeder Dokumentationsreihe wurden Reflexionsgespräche in Kleistgruppen geführt. Interessant für uns war, dass die meisten unserer Teilnehmer die in den sogenannten Flüchtlingswellen zu uns kamen, kein Vorwissen über die Zeit des Nationalsozialismus hatten. Das erlernte geschichtliche und sozial-gesellschaftliche Wissen welches sie sich über unsere durchgeführten Projekte angeeignet haben, führte zu einem besseren Verständnis zu den aktuellen Problemen bezüglich Rassismus und Antisemitismus. Im Gegenzug konnten uns einige der Teilnehmer über die Geschichte und den kriegerischen Auseinandersetzungen in ihren eigenen Ländern berichten. Das führte zu Diskussionen und regen Austausch unter den Teilnehmern.

 

Freestyle Vorstellung als „Best Practice Einrichtung“ bei der Jahreskonferenz: MOTRA

(Monitoring-System und Transfer-Plattform „Radikalisierung“)

Ziel des MOTRA-Forschungsverbundes ist es, das aktuelle Radikalisierungsgeschehen in Deutschland zu analysieren und zu beobachten. Dabei soll neben den islamistischen Strömungen auch der Rechts- und Linksextremismus sowie sonstige Formen der politisch motivierten Kriminalität betrachtet werden, um einen umfassenden Blick auf das Gesamtphänomen der verschiedenen extremistischen Milieus zu erhalten. Darüber hinaus wird MOTRA als Plattform des Austauschs für Forschung, Praxis und Politik wirksam, um so zu einer evidenzbasierten und an aktuellen Erkenntnissen orientierten Sicherheitspolitik einen Beitrag zu leisten.

Freestyle wurde zur bundesweiten Präventions- Forschungs-Jahreskonferenz MOTRA eingeladen. Freestyle durfte sich als als Einrichtung vorstellen und konnte ihre innovativen Konzepte bei der Präventionsarbeit mit Kindern & Jugendlichen vorstellen. Daraufhin wurde die Freestyle gGmbH  im MOTRA-Jahresbericht 2020 als "Best Practice Einrichtung“ mit eingebunden. 

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